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Savery lässt eine Pumpe patentieren, die mit Feuer Wasser hebt

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Am 25. Juli 1698 erhält Thomas Savery ein Patent auf eine Dampfpumpe, die Wasser aus Bergwerken heben soll. Sie kam ohne schwere bewegliche Teile aus und neigte zum Bersten — und ihr breites Patent band noch Newcomens Maschine an Savery.

Am 25. Juli 1698 erhielt der englische Militäringenieur Thomas Savery ein Patent auf eine Vorrichtung, die Wasser „by the impellent force of fire“ heben sollte;245 angemeldet hatte er es nach der American Physical Society am 2. Juli.1 Vorgeführt hatte er sie König Wilhelm III. in Hampton Court.1 Die Royal Society sah die Maschine am 14. Juni 1699.2 Im selben Jahr verlängerte das Parlament das Patent von vierzehn um weitere einundzwanzig Jahre.1 1702 warb Savery mit einer Schrift unter dem Titel „The Miner's Friend“ für seine Erfindung bei den Bergwerksbetreibern.12

Die Pumpe kam ohne schwere bewegliche Teile aus.1 Dampf füllte ein Gefäß und wurde mit kaltem Wasser niedergeschlagen; der entstehende Unterdruck zog Wasser durch ein Rohr nach oben, und frischer Dampf drückte es anschließend weiter hinauf.12 Zwei Gefäße arbeiteten abwechselnd, damit der Strom nicht abriss.2 Sie hob Wasser etwa 20 Fuß durch Saugen und drückte es rund 30 Fuß weiter; sie musste deshalb tief im Schacht stehen, und für tiefere Gruben brauchte man mehrere Pumpen übereinander.2

Im Bergbau fand sie zunächst keinen Anklang,1 auch wenn einige Pumpen in Gruben arbeiteten.2 Die Dichtungen hielten dem Druck nicht stand, die Maschinen neigten zum Bersten,3 und sie verbrauchten zu viel Brennstoff, um sich in Gruben zu rechnen.1 Die Grubenbetreiber zogen später Thomas Newcomens atmosphärische Maschine vor, die mit geringem Druck arbeitete und nicht explodieren konnte.2 Saverys Patent war aber so weit gefasst, dass Newcomen nur in Partnerschaft mit ihm bauen durfte; es lief erst 1733 aus, sechzehn Jahre nach Saverys Tod.12

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