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Aufstieg und Einbruch der Expertensysteme

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In den 1980er Jahren wurden Expertensysteme, die Fachwissen in Wenn-Dann-Regeln fassten, in Medizin, Chemie und Industrie eingesetzt. Ende des Jahrzehnts erwies sich ihr Markt als nicht tragfähig, auch weil ihre Regelbasen eigenes Personal zur Pflege brauchten.

In den 1980er Jahren fassten Fachwissen in Wenn-Dann-Regeln und wurden in Medizin, Chemie und Industrie eingesetzt.23 Ihr Markt scheiterte am Pflegeaufwand: Wer ein solches System kaufte, brauchte eigene Fachleute, um es zu betreiben — bei DEC waren 1989 neunundfünfzig technische Mitarbeiter allein damit beschäftigt, die Infrastruktur und Regelbasis der internen Systeme zu pflegen.1 Dazu kam, dass die Hardware-Hersteller den besonderen Anforderungen dieser Systeme nicht folgten.3 Der Markt für Software dieser Art erwies sich als nicht tragfähig,1 und Ende der 1980er Jahre brach der für die spezialisierten Lisp-Rechner zusammen.24

Wie dieser Einbruch zu zählen ist, sagen die Quellen verschieden.134 Eine Übersichtsarbeit führt ihn als zweiten Winter der KI und lässt den ersten auf den ALPAC-Bericht von 1966 und den Lighthill-Bericht von 1973 folgen.3 Thomas Haigh hält in den Communications of the ACM dagegen, der erste Winter der 1970er habe nie stattgefunden — der Einbruch der späten 1980er sei der eigentliche, und auf ihn seien zwei Jahrzehnte Flaute gefolgt.1 Die verbreitete Darstellung kennt zwei Winter und datiert sie auf die Jahre 1974 bis 1980 und 1987 bis 2000; sie führt Roger Schank und Marvin Minsky als Forscher an, die den ersten selbst erlebten.4

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