Der Dartmouth-Workshop von 1956 gilt als Gründungsereignis der KI-Forschung
Im Sommer 1956 fand am Dartmouth College ein Workshop statt, der als Beginn der künstlichen Intelligenz als Forschungsfeld gilt. Den Begriff „Artificial Intelligence“ hatte John McCarthy schon im Antrag vom August 1955 verwendet.
Der Workshop am Dartmouth College im Sommer 1956 gilt als das Ereignis, mit dem die KI zu einem eigenständigen Forschungsfeld wurde.3,4 Vorgeschlagen hatten ihn John McCarthy, Marvin Minsky, Nathaniel Rochester und Claude Shannon in einem Antrag vom 31. August 1955; darin steht bereits der Begriff „Artificial Intelligence“;1 als seinen Urheber nennt man McCarthy.2,4 Der Antrag ging von der Annahme aus, dass sich jeder Aspekt des Lernens und jedes andere Merkmal von Intelligenz im Prinzip so genau beschreiben lässt, dass eine Maschine ihn simulieren kann.4
Siehe auch
- Turing ersetzt die Frage, ob Maschinen denken können 1950 Sechs Jahre vorher war die Frage gestellt, die diese Konferenz zum Forschungsprogramm machte.
Hierher verwiesen
- Shakey: SRI baut ab 1966 einen Roboter, der sein Handeln plant 1966 Marvin Minsky, einer der Veranstalter des Workshops, sagte auf Shakeys Leistung gestützt eine übermenschliche KI voraus.
- John McCarthy entwickelt LISP für die KI-Forschung 1958 Dort entstand der Wunsch nach einer Sprache, die mit Symbolen statt mit Zahlen rechnet.
- Turing ersetzt die Frage, ob Maschinen denken können 1950 Sechs Jahre später bekam das Feld seinen Namen — die Frage stand schon.