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Der Streit um die Blockgröße spaltet Bitcoin

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Am 1. August 2017 trennt sich Bitcoin Cash bei Block 478.559 von Bitcoin ab. Der Streit ging nicht um einen Fehler, sondern um eine Zahl — wie viele Daten ein Block tragen darf, und damit, wofür das Netz gut sein soll.

Am 1. August 2017 um 13:16 Uhr UTC wurde Block 478.558 erzeugt — der letzte, den beide Ketten teilen.3 Unmittelbar danach bauten die einen Schürfer eine Kette weiter, die Bitcoins Regeln folgte, die anderen eine, die den Regeln von Bitcoin Cash folgte; ab Block 478.559 waren es zwei Netze.13 Seit 2015 wurde das fest eingebaute Limit von einem Megabyte je Block für lange Bestätigungszeiten verantwortlich gemacht.2

Die eine Seite setzte auf .2 Das Verfahren sollte die Signaturdaten von den Transaktionskennungen trennen und die Blöcke vergrößern.2 Die andere Seite — getragen von Bitmain, Roger Ver und der Mining-Kooperative ViaBTC, die auch den Namen vorschlug — lehnte das ab und hob die Blockgröße per auf acht Megabyte an, 2018 weiter auf 32.1 Dahinter standen zwei Auffassungen davon, wofür Bitcoin da ist: Wer größere Blöcke wollte, sah vor allem ein Zahlungsmittel auf der Kette, die Gegenseite eher eine Wertaufbewahrung.1

Der Streit endete nicht mit der Abspaltung.12 Schon eine Woche danach hielt ein von The Register zitierter Unternehmer eine weitere Teilung für so gut wie sicher; das Blatt selbst schrieb von einer Möglichkeit.2 Im November 2018 spaltete sich Bitcoin Cash dann selbst noch einmal, in Bitcoin Cash und Bitcoin Satoshi Vision.1

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