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Pritzker-Preis 2026 geht an den Chilenen Smiljan Radić Clarke

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Am 12. März 2026 wurde der chilenische Architekt Smiljan Radić Clarke als Träger des Pritzker-Architekturpreises 2026 bekanntgegeben. Die Jury lobte, er ziehe Zerbrechlichkeit jedem unbegründeten Anspruch auf Gewissheit vor.

Der Pritzker-Architekturpreis 2026 geht an den chilenischen Architekten Smiljan Radić Clarke aus Santiago.12 Bekanntgegeben wurde das am 12. März 2026.23 Die Bekanntgabe kam aus dem Sitz der Hyatt Foundation in Chicago.4 Radić ist der 55. Träger des Preises und gründete sein Büro 1995.1 Nach Alejandro Aravena im Jahr 2016 ist er der zweite Chilene, der den Preis erhält.2 Preisträger bekommen 100.000 Dollar, eine Urkunde und seit 1987 eine Bronzemedaille.1

In ihrer Begründung schreibt die Jury, Radić ziehe die Zerbrechlichkeit jedem unbegründeten Anspruch auf Gewissheit vor.1 Seine Bauten arbeiteten mit Erfahrungen, die unmittelbar spürbar seien, sich aber dem Aussprechen entzögen.1 Bekannt wurde er unter anderem mit dem Serpentine-Pavillon 2014 in London, einer durchscheinenden Hülle aus Glasfaser auf tragenden Steinen.25 Zu seinen Werken gehören das Weingut Vik in Millahue von 2013 und das Haus CR in Santiago von 2003.1 Das Teatro Regional del Biobío in Concepción umgibt eine halb durchscheinende Hülle aus Polycarbonat auf einem Stahlrahmen, die das Tageslicht filtert.2 2017 gründete Radić die Fundación de Arquitectura Frágil, untergebracht in seinem Atelier in Santiago.5

Der Jury saß Alejandro Aravena vor; ihr gehörten unter anderem Stephen Breyer, Anne Lacaton, Kazuyo Sejima und Barry Bergdoll an.2 Die Zusammensetzung blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert.4

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