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Justinian weiht 537 die Hagia Sophia, deren erste Kuppel 558 einstürzt

Belegt durch 4 unabhängige Quellen

ZeitalterMittelalter

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Unter Kaiser Justinian entstand die Hagia Sophia in Konstantinopel von 532 bis 537. Ihre erste Kuppel stürzte 558 nach Erdbeben ein; die neue, höhere wurde 562 geweiht. Um wie viel sie erhöht wurde, geben die Quellen unterschiedlich an.

Unter Kaiser Justinian wurde die Hagia Sophia in Konstantinopel von 532 bis 537 gebaut.1 Die Pläne stammten von Anthemios von Tralleis und Isidor von Milet;13 nach der Princeton-Seite war der Bau in nur sechs Jahren fertig.3 Eingeweiht wurde er nach der American Society of Civil Engineers am 27. Dezember 537.1 Nach den von Cyril Mango übersetzten Quellen wurde die Kirche von den Fundamenten an neu errichtet.2

Die Kuppel hat nach der ASCE heute einen Durchmesser von mehr als 31 Metern und eine Höhe von 48,5 Metern.1 Erdbeben in den Jahren 553 und 557 beschädigten den Bau schwer.4 Nach Mango folgte auf das Beben vom Dezember 557 im Jahr 558 der Einsturz der Kuppel;2 die Princeton-Seite und die Italian Art Society nennen dafür den 7. Mai 558.34 Dabei wurden Ambo, Altar und zerstört.4 Als Ursache nennt eine bei Mango übersetzte Quelle, die Pfeiler unter der Kuppel seien ausgehöhlt worden und hätten deshalb nicht gehalten.2

Beim Wiederaufbau verwendete ein Baumeister namens Isidoros nach der Italian Art Society leichtere Werkstoffe, legte Fensterreihen an und erhöhte die Kuppel um 10 Meter.4 In den von Mango übersetzten Quellen wurde die neue Kuppel dagegen höher gebaut als die ursprüngliche, nach Theophanes um mehr als zwanzig Fuß, nach Malalas um dreißig.2 Die zweite Weihe fand nach Mango am 24. Dezember 562 statt;2 auch die ASCE nennt 562 als Jahr des höheren Neubaus.1 Nach der Princeton-Seite war die neue Kuppel nicht mit der ersten identisch.3

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