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Zweites Laterankonzil verbietet 1139 lebensgefährliche Turniere

Belegt durch 3 unabhängige Quellen

ZeitalterMittelalter

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Das Zweite Laterankonzil verbot 1139 Turniere, die Leben gefährden; wer dabei starb, sollte kein christliches Begräbnis erhalten. Der Kanon wiederholte frühere Beschlüsse.

In der Fastenzeit 1139 trat in der Lateranbasilika das Zweite Laterankonzil zusammen.32 Als Beginn nennt Tanner den 2. April,3 Hughes den 4. April.2 Einer seiner Kanones verbot Lanzenstechen und Turniere, die Leben gefährden.123 In der Zählung der Beschlüsse ist es Kanon 14.1 Wer bei einem solchen Turnier starb, sollte kein christliches Begräbnis erhalten.12

Viele der Kanones wiederholten Beschlüsse, die Papst Innozenz II. zuvor auf Provinzialkonzilen gefasst hatte, darunter in Clermont 1130 und in Reims 1131.12 Unter dem Namen des Laterankonzils gewannen sie größere Autorität.1 Die Zahl der Kanones wird mit achtundzwanzig oder dreißig angegeben.123 Ein weiterer Kanon legte Zeiten und Dauer des Gottesfriedens fest.1 Die Akten des Konzils sind verloren.2

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