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Cerf und Kahn veröffentlichen den Entwurf für TCP

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Im Mai 1974 veröffentlichen Vinton Cerf und Robert Kahn den Protokollentwurf, der Rechner aus unterschiedlich aufgebauten Netzen über Gateways verbindet. Er erscheint in den IEEE Transactions on Communications; die Umstellung des ARPANET auf TCP/IP 1983 setzte ihn um.

Im Mai 1974 veröffentlichten Vinton Cerf und Robert Kahn in den IEEE Transactions on Communications, Band COM-22, Heft 5, den Aufsatz „A Protocol for Packet Network Intercommunication".1 Beschrieben wird darin ein gemeinsames Protokoll, das Rechner aus unterschiedlich aufgebauten Paketvermittlungsnetzen miteinander verbinden soll, obwohl jedes Netz eigene Adressierung, Paketgrößen und Fehlerbehandlung verwendet.12

Kahn arbeitete zu dieser Zeit bei der US-Forschungsbehörde ARPA, Cerf an der Stanford University; die Arbeit lief über einen ARPA-Vertrag.1 Kern des Vorschlags ist die genannte Schnittstelle zwischen zwei Netzen, die Pakete in ein gemeinsames Format umsetzt, ohne den inneren Aufbau der beteiligten Netze zu verändern.1 Der Aufsatz nennt als Aufgabe, Rechner über Netze unterschiedlicher Bauart hinweg zu verbinden; das ARPANET führt er als eines dieser Netze an.1

Noch im selben Jahr, im Dezember 1974, folgte mit 675 die Spezifikation des daraus entstandenen Protokolls unter dem Titel „Specification of Internet Transmission Control Program", verfasst von Cerf zusammen mit Yogen Dalal und Carl Sunshine.23

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