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Ein Staatsfonds kauft Electronic Arts und nimmt es von der Börse

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Am 4. August 2026 schloss ein Konsortium um den saudischen Staatsfonds PIF die Übernahme von Electronic Arts für rund 55 Milliarden Dollar ab. Rund 20 Milliarden davon sind Schulden, die nun das Unternehmen trägt.

Am 4. August 2026 schloss ein Konsortium aus dem saudischen Staatsfonds PIF, dem Finanzinvestor Silver Lake und Affinity Partners die Übernahme von Electronic Arts ab.15 Die Aktionäre erhielten 210 Dollar je Aktie in bar, und die Aktie wird an der Nasdaq nicht mehr gehandelt.15 Angekündigt worden war der Kauf am 29. September 2025 mit einem Wert von rund 55 Milliarden Dollar.23 Die Aktionäre von EA hatten am 22. Dezember 2025 zugestimmt.1

Der Preis lag 25 Prozent über dem Schlusskurs von 168,32 Dollar vom 25. September 2025, bevor die Pläne bekannt wurden.2 Bezahlt wurde er mit etwa 36 Milliarden Dollar Eigenkapital und 20 Milliarden Dollar Krediten, die JPMorgan Chase zusagte.23 PIF brachte seinen bestehenden Anteil von 9,9 Prozent ein und hält nach dem Abschluss 93,4 Prozent.24 Die Schulden des Unternehmens stiegen dadurch von 2,2 auf rund 20 Milliarden Dollar.5 EA nannte den Kauf die größte Übernahme eines Unternehmens durch Finanzinvestoren gegen Barzahlung, Gulf News den größten fremdfinanzierten Aufkauf gegen Barzahlung.23 In der Spielebranche war nur Microsofts Kauf von Activision Blizzard 2023 größer.5

Die Europäische Kommission gab die Übernahme am 23. Juli 2026 nach der Fusionskontrollverordnung frei, weil sie keine Bedenken für den Wettbewerb sah.45 Eine Prüfung nach der Verordnung über drittstaatliche Subventionen stand da noch aus.4 Am 30. Juli meldete EA, dass nach ihrem Abschluss alle behördlichen Freigaben vorlagen.5 Im Oktober 2025 hatten die demokratischen Senatoren Richard Blumenthal und Elizabeth Warren Bedenken wegen ausländischen Einflusses und der Daten der Spieler geäußert;5 die Gewerkschaft United Videogame Workers-CWA kritisierte mögliche Entlassungen.5

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