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Google: DPC verhängt 403 Mio. Euro Bußgeld wegen Standortdaten

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Die irische Datenschutzbehörde DPC verhängte am 21. September 2026 Bußgelder von zusammen 403 Millionen Euro gegen Google. Grund war die Verarbeitung von Standortdaten in drei Kontoeinstellungen zwischen 2018 und 2020.

Am 21. September 2026 gab die irische Data Protection Commission (DPC) ihre abschließende Entscheidung in einer Untersuchung gegen Google Ireland Limited bekannt.1 Sie verhängte Bußgelder von zusammen 403 Millionen Euro.13 Google muss die Verarbeitung zudem binnen sechs Monaten mit der DSGVO in Einklang bringen.14 Untersucht wurde die Verarbeitung von Standortdaten in den Einstellungen „Web & App Activity“, „Location History“ und „Location Accuracy“ vom 25. Mai 2018 bis zum 4. Februar 2020.15

Die DPC stellte Verstöße bei der Rechtmäßigkeit und Fairness der Verarbeitung in Web & App Activity und Location History fest und bei der Speicherung der Standortdaten in diesen beiden Einstellungen.12 Bei Location Accuracy konnte Google nicht nachweisen, dass die Verarbeitung rechtmäßig, fair und transparent war, und bei allen drei Einstellungen verletzte es seine Pflicht zur Transparenz.12 Der stellvertretende Commissioner Graham Doyle begründete, Nutzer hätten womöglich nicht gewusst, dass ihr Standort etwa für Werbung genutzt wurde, und die zu lange Speicherung habe den Verlust der Kontrolle über ihre Daten verschärft.1 Den vollständigen Text der Entscheidung hatte die DPC bei der Bekanntgabe noch nicht veröffentlicht.13

Die DPC hatte die Untersuchung im Februar 2020 von sich aus eröffnet, nachdem mehrere europäische Verbraucherverbände, darunter der europäische Verbraucherverband BEUC, Beschwerden eingereicht hatten.13 Sie handelte als federführende Aufsichtsbehörde für Google, im Verfahren der Zusammenarbeit nach Artikel 60 DSGVO.26 Klären sollte die Untersuchung, ob Google eine gültige Rechtsgrundlage für die Verarbeitung hatte und seine Pflichten zur Transparenz erfüllte.6

Google erklärte, der Fall betreffe frühere Richtlinien, die inzwischen geändert seien.23 Der Irish Examiner zählte das Bußgeld als das viertgrößte, das die DPC seit Geltung der DSGVO verhängt hat.2 Davor hatte die DPC im Mai 2025 gegen TikTok ein Bußgeld von 530 Millionen Euro verhängt.4

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