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Model Context Protocol: Anthropic gibt 2024 offenen Standard frei

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Am 25. November 2024 veröffentlicht Anthropic das Model Context Protocol — eine offene Schnittstelle zwischen KI-Systemen und den Orten, an denen Daten liegen. Sie soll das Problem lösen, dass bis dahin jede Kombination aus Modell und Datenquelle eigenen Code brauchte.

Am 25. November 2024 veröffentlichte Anthropic das , kurz MCP, als offenen Standard.13 Er beschreibt, wie KI-Assistenten mit den Systemen verbunden werden, in denen Daten liegen — Dokumentenablagen, betriebliche Werkzeuge, Entwicklungsumgebungen.1 Anthropic bezeichnet ihn als einen einheitlichen, offenen Standard, der verstreute Einzelanbindungen durch ein Protokoll ersetzt.1

Bis dahin brauchte jede neue Datenquelle eine eigene Anbindung, was verbundene Systeme schwer skalierbar machte.1 Anthropic beschrieb das als N-mal-M-Problem.2 MCP bietet stattdessen eine einheitliche Schnittstelle zum Lesen von Dateien, Ausführen von Funktionen und Verarbeiten von Kontext.2 Die angebundenen MCP-Server können auf demselben Rechner laufen oder entfernt.2

Mitgeliefert wurden fertige Anbindungen für verbreitete Systeme: Google Drive, Slack, GitHub, Git, Postgres und Puppeteer.1 Zu den ersten Anwendern gehörten Block und Apollo sowie die Entwicklungswerkzeuge Zed, Replit, Codeium und Sourcegraph.1

OpenAI übernahm den Standard im März 2025, nachdem es ihn unter anderem in die ChatGPT-Anwendung für den Schreibtisch eingebunden hatte; auch Google DeepMind übernahm ihn.2 Im Dezember 2025 übergab Anthropic das Protokoll an die Agentic AI Foundation, einen zweckgebundenen Fonds unter dem Dach der Linux Foundation, mitgegründet von Anthropic, Block und OpenAI.2

Replit, Codeium und Sourcegraph nutzten MCP nach Anthropics Angaben bereits für KI-Agenten, die Aufgaben im Auftrag der Nutzer erledigen.3

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