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  "id": "dondi-astrarium-1380",
  "title": "Dondis Astrarium zeigt Stunden und den Lauf von sieben Planeten",
  "date": "1380-01-01",
  "summary": "Giovanni Dondi baute im 14. Jahrhundert das Astrarium, eine Uhr, die neben der Zeit die sieben Planeten des Mittelalters anzeigte. Das Original ging verloren; nach seinem Traktat entstanden seit den 1960er-Jahren Nachbauten.",
  "body": "Giovanni Dondi baute eine astronomische Uhr, die er Astrarium nannte.[^s1] Entstanden ist sie in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.[^s4] Sie zeigte neben Uhrzeit und Datum die Stellung der sieben Himmelskörper, die damals als Planeten galten: Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn.[^s1] Ein einziges Gewicht trieb die Räderwerke an, die alle sieben bewegten.[^s3] Das Mailänder Museum beschreibt neun Zifferblätter, sieben oben für die Himmelskörper und unten eines für die Uhrzeit und eines zur Vorhersage von Mondfinsternissen.[^s4] In der Mitte drehte sich ein Kalenderrad einmal im Jahr und zeigte Wochentag, Heiligennamen, Sonntagsbuchstaben und Tageslänge.[^s4]\n\nWann genau Dondi baute, ist umstritten: Zuerst wurde die Arbeit auf 1348 bis 1364 datiert, später mit neuen Argumenten um rund 20 Jahre auf 1365 bis 1380 verschoben.[^s4] Die Linda Hall Library nennt die frühe Datierung, Beginn 1348 und Fertigstellung 1364,[^s1] die Universität Padua lässt die Arbeit um 1365 in Pavia beginnen und um 1381 enden.[^s2]\n\nDas Astrarium kam in die Bibliothek der Visconti-Burg in Pavia; zuletzt erwähnt wird es 1529, als Karl V. nach Italien kam, und schon damals in schlechtem Zustand.[^s4] Vermutlich wurde es im 16. Jahrhundert zerstört.[^s2][^s4] Erhalten blieb Dondis Traktat, das alle Teile beschreibt, viele davon abbildet und den Zusammenbau erklärt.[^s1] Nach dieser Handschrift, dem Tractatus Astrarii, ließ sich das Gerät rekonstruieren.[^s4][^s3]\n\nNachbauten entstanden erst seit den 1960er-Jahren, inzwischen mindestens acht.[^s1] Der Mailänder Uhrmacher Luigi Pippa baute 1961 bis 1963 einen für das Nationalmuseum für Wissenschaft und Technik in Mailand.[^s4] Ein weiterer, von A. Segonds, E. Poulle und J. P. Verdet, steht im Observatorium von Paris.[^s3] Einen dritten erhielt die Universität Padua 2003 als Schenkung; er steht im Palazzo Bo.[^s2]",
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      "title": "Giovanni Dondi's astrarium",
      "publisher": "Museo Nazionale della Scienza e della Tecnologia Leonardo da Vinci (Google Arts & Culture)",
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      "note": "Auch Su Songs Uhr zeigte Stunden und Himmel zugleich und ist nur durch die Beschreibung ihres Erbauers überliefert."
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      "note": "Rund anderthalb Jahrtausende früher bildete ein Räderwerk schon einmal Himmelszyklen ab."
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