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  "title": "Rechentafel von Salamis gilt als ältestes erhaltenes Rechengerät",
  "date": "-0349-01-01",
  "summary": "Eine 1846 auf Salamis gefundene Marmortafel aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. gilt als ältestes erhaltenes Rechengerät. Ob sie als Rechenbrett oder als Spieltafel diente, ist seit ihrem Fund umstritten.",
  "body": "Die Marmortafel von Salamis gilt als ältestes erhaltenes Rechengerät.[^s2][^s4] Sie wurde 1846 auf der griechischen Insel Salamis gefunden und liegt heute im Epigraphischen Museum in Athen.[^s3][^s4] Entdeckt und kurz darauf beschrieben hat sie Rangabé.[^s1] Die Tafel ist rund eineinhalb Meter lang und 75 Zentimeter breit.[^s1][^s5]\n\nDas Computer History Museum und das Kotsanas-Museum datieren die Tafel ins 4. Jahrhundert v. Chr.[^s2][^s3] Das Mathematikprojekt von MoMath und Wolfram sowie die Sammlung HistoryofInformation setzen sie um 300 v. Chr. an.[^s4][^s5] Auf der Tafel stehen fünf Gruppen von Markierungen, dazu an drei Rändern Zahlzeichen in griechischer akrophonischer Schreibweise.[^s4] Nach Heath stehen die Zeichen für Geldbeträge in Drachmen, eine Reihe reicht bis zum Talent, also 6000 Drachmen.[^s1] Die Zwischenräume zwischen den kürzeren Linien galten nach Heath als Felder für Bruchteile der Drachme.[^s1] Gerechnet wurde, indem man Steine auf die Tafel legte und während der Rechnung verschob.[^s4]\n\nHeath zufolge war die Meinung von Anfang an geteilt, ob sie als Tisch eines Bankiers oder Geldwechslers diente oder als Zähltafel für ein Spiel wie Tricktrack.[^s1] Dass mit ihr gerechnet wurde, hielt er für sicher; zumindest zeige sie, wie ein Abakus aussah.[^s1] Auch eine Rezension von 2012 nennt beide Deutungen nebeneinander, als Rechenbrett und als Spielbrett.[^s6] Auch HistoryofInformation lässt offen, ob sie ein Rechen- oder ein Spielbrett war.[^s5] Rechenbretter gelten dort als ältestes bekanntes Rechenhilfsmittel nach den Fingern und als Vorläufer des Abakus.[^s5]",
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      "title": "A History of Greek Mathematics, Vol. 1: From Thales to Euclid (Thomas L. Heath, 1921), S. 50 f.",
      "publisher": "Technische Informationsbibliothek (TIB), Digitalisat",
      "url": "https://goobi.tib.eu/viewer/fulltext/1004477643/71/",
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      "title": "Salamis tablet, marble (Revolution: The Versatile, Venerable Abacus)",
      "publisher": "Computer History Museum",
      "url": "https://www.computerhistory.org/revolution/calculators/1/1/128",
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      "title": "The Greek abacus",
      "publisher": "Kotsanas Museum of Ancient Greek Technology",
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      "title": "Salamis Tablet (History of Mathematics Project)",
      "publisher": "MoMath und Wolfram Research",
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      "title": "The Salamis Tablet, the Earliest Surviving Counting Board",
      "publisher": "HistoryofInformation.com (Jeremy Norman)",
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      "title": "Rezension von D. Stephenson, Ancient Computers (Duncan J. Melville, Aestimatio 9, 2012)",
      "publisher": "Institute for Research in Classical Philosophy and Science (IRCPS)",
      "url": "https://ircps.org/wp-content/uploads/2021/04/2012-24_Melville.pdf",
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      "note": "Das zweite antike Rechengerät im Bestand rechnet nicht mit gelegten Steinen, sondern mit Zahnrädern."
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      "note": "Fibonacci stellte dem Rechnen auf dem Abakus das schriftliche Rechnen mit indischen Ziffern entgegen."
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      "resolution": "Die Frage ist offen. Melville nennt 2012 beide Deutungen nebeneinander, als Rechenbrett und als Spielbrett; Heath hielt die Meinung schon 1921 für geteilt."
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    "title": "Rechentechnik"
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    "title": "Rechnen mit Brett und Ziffer"
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      "title": "Liber Abaci: Leonardo von Pisa erklärt 1202 die indischen Ziffern",
      "note": "Das älteste erhaltene Rechenbrett zeigt, wie vor den indischen Ziffern mit gelegten Steinen gerechnet wurde."
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      "title": "Herodot beschreibt, wie Ägypter und Griechen mit Steinen rechnen",
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      "title": "Plimpton 322 hält um 1800 v. Chr. Zahlen im Sechzigersystem fest",
      "note": "Die nächste erhaltene Rechenhilfe im Bestand, ein Rechenbrett aus Griechenland."
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  "creditText": "Footnoted — footnoted.net",
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