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  "id": "berufsbeamtengesetz-1933",
  "title": "Berufsbeamtengesetz: Jüdische Beamte müssen 1933 in den Ruhestand",
  "date": "1933-04-07",
  "summary": "Am 7. April 1933 verabschiedete die Reichsregierung das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums. Sein „Arierparagraph“ schickte Beamte „nicht arischer Abstammung“ in den Ruhestand; Ausnahmen galten vorerst für Frontkämpfer.",
  "body": "Am 7. April 1933, zwei Monate nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, verabschiedete die Reichsregierung das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“.[^s1][^s2] Paragraph 3, der sogenannte „Arierparagraph“, sah vor, Beamte „nicht arischer Abstammung“ in den Ruhestand zu versetzen;[^s4] Ehrenbeamte waren aus dem Amt zu entfernen.[^s3] Ein weiterer Paragraph erlaubte, Beamte zu entlassen, deren bisherige politische Tätigkeit keine Gewähr für ihren unbedingten Einsatz für den nationalen Staat bot.[^s2] So wurden politisch Unerwünschte, vor allem Kommunisten und Sozialdemokraten, und Menschen jüdischer Abstammung schrittweise aus dem Staatsdienst entfernt.[^s4]\n\nAusgenommen waren Beamte, die schon am 1. August 1914 im Dienst gestanden, im Weltkrieg an der Front gekämpft oder einen Vater oder Sohn im Krieg verloren hatten.[^s3][^s1] Auf diesen Ausnahmen hatte Reichspräsident Paul von Hindenburg bestanden.[^s2] Als „nichtarisch“ galt, wer einen jüdischen Eltern- oder Großelternteil hatte.[^s1] Wann die Ausnahmen endeten, geben die Quellen unterschiedlich an: nach dem Tod Hindenburgs im August 1934[^s2] oder mit den Nürnberger Gesetzen im September 1935.[^s1] Endgültig versetzte die Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom November 1935 alle jüdischen Beamten mit Ablauf des 31. Dezember 1935 in den Ruhestand.[^s7]\n\nIm preußischen Justizressort wurden von 6.560 Richtern, Staatsanwälten und Beamten 420 entfernt, 128 von ihnen als Juden und 100 als politisch unzuverlässig.[^s2] Die große Mehrheit der Beamten behielt ihre Stelle.[^s2] Im Frühjahr 1933 trafen weitere Verordnungen und Gesetze auch Ärzte und Rechtsanwälte.[^s5] Jüdische Ärzte an Kliniken, Hochschulen und in Gesundheitsämtern fielen bereits unter das Gesetz selbst.[^s6] Durchführungsverordnungen, Änderungsgesetze und 1935 die Nürnberger Gesetze weiteten die Diskriminierung von den öffentlichen Ämtern auf alle aus, die das Regime zu „Nichtariern“ erklärt hatte.[^s4]",
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      "title": "Law for the Restoration of the Professional Civil Service, April 7, 1933",
      "publisher": "German History in Documents and Images (Deutsches Historisches Institut Washington)",
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      "title": "Jüdische Richter und Staatsanwälte in Sachsen",
      "publisher": "Sächsisches Staatsministerium der Justiz (Ralf Oberndörfer, 2008)",
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