# Musik: Epoche „Aufgeschriebene Musik“ > Teil: 7 von 31 Einträgen im Bereich, jeder als Block mit seinen Querverweisen. Hinauf: https://footnoted.net/de/musik/llms.txt Querverweise je Block: vollständig, aus allen Bereichen, in beide Richtungen. Gekappt sind nur eingehende ab dem elften, und dann steht es im Block. Adressen: ein Eintrag als Volltext unter https://footnoted.net/de//eintrag/.md, als Daten mit Quellen unter …/.json. Die stabile Adresse eines Eintrags ist seine .md; sein Block kann umziehen, wenn die Datei sich teilt. Wo er steht, sagt das Feld verzeichnis in der .json des Eintrags. Lizenz: CC BY 4.0. Wer daraus zitiert oder zusammenfasst, nennt „Footnoted — footnoted.net“ und verlinkt die verwendeten Einträge. Bedingungen: https://footnoted.net/de/lizenz/ ## Epoche: Aufgeschriebene Musik ### Thema: Die Notenschrift #### Eine Tontafel aus Ugarit hält um 1400 v. Chr. eine Hymne an Nikkal samt Notation fest musik/hurritische-hymne-nikkal-1400-v-chr · 14. Jahrhundert v. Chr. · belegt · 3 Quellen Volltext: https://footnoted.net/de/musik/eintrag/hurritische-hymne-nikkal-1400-v-chr.md Die hurritische Hymne an Nikkal aus Ugarit, um 1400 v. Chr., gilt als ältestes weitgehend vollständiges Stück notierter Musik. Wie ihre Zeichen zu lesen sind, ist bis heute umstritten. Verweist auf: - [Eine Stele aus Tralleis bewahrt das Lied des Seikilos samt Melodie](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#seikilos-epitaph-150) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/seikilos-epitaph-150.md) Begründung: Das Lied des Seikilos gilt als ältestes vollständig erhaltenes Lied; die Hymne an Nikkal ist älter, aber beschädigt. - [Assurbanipal sammelt im 7. Jahrhundert v. Chr. in Ninive eine Bibliothek aus Tontafeln](https://footnoted.net/de/literatur/epoche/epoch-handschrift-und-kanon/llms.txt#bibliothek-assurbanipal-650-v-chr) (Bereich Literatur) · [Volltext](https://footnoted.net/de/literatur/eintrag/bibliothek-assurbanipal-650-v-chr.md) Begründung: Dieselbe Schrift auf Ton: In Keilschrift überliefert sind Epen und Listen ebenso wie diese Melodie. Hierher verwiesen von: - [Flöten vom Hohle Fels: Musikinstrumente vor 40.000 Jahren](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-musik-vor-der-schrift/llms.txt#floeten-hohle-fels-40000-jahre) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/floeten-hohle-fels-40000-jahre.md) Begründung: Fast vierzig Jahrtausende später steht die erste bekannte Spielanweisung auf einer Tontafel. - [Leiern von Ur kommen um 2550 v. Chr. in die Königsgräber](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-musik-vor-der-schrift/llms.txt#leiern-von-ur-2550-v-chr) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/leiern-von-ur-2550-v-chr.md) Begründung: Die älteste erhaltene Notenschrift war für ein Saiteninstrument gedacht, wohl eine Leier oder Harfe. - [Ugarit bildet Schreiber mit einem Wörterbuch in drei Sprachen aus](https://footnoted.net/de/bildung/epoche/epoch-tafelhaeuser-des-alten-orients/llms.txt#ugarit-schreiber-1250-v-chr) (Bereich Bildung) · [Volltext](https://footnoted.net/de/bildung/eintrag/ugarit-schreiber-1250-v-chr.md) Begründung: Aus Ugarit stammt auch die Hymne an Nikkal, auf Hurritisch, der dritten Sprache des Wörterbuchs. - [Delphische Hymnen stehen 128 v. Chr. mit Noten im Stein](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#delphische-hymnen-128-v-chr) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/delphische-hymnen-128-v-chr.md) Begründung: Über ein Jahrtausend früher steht eine Hymne mit Spielanweisungen auf einer Tontafel aus Ugarit. #### Delphische Hymnen stehen 128 v. Chr. mit Noten im Stein musik/delphische-hymnen-128-v-chr · 128 v. Chr. · belegt · 4 Quellen · Wikidata Q1022362 Volltext: https://footnoted.net/de/musik/eintrag/delphische-hymnen-128-v-chr.md Zwei Hymnen an Apollon stehen mit antiker Notenschrift auf Steinen am Schatzhaus der Athener in Delphi. Die des Limenios stammt von 128 v. Chr., die des Athenaios von 138 oder 128 v. Chr. Verweist auf: - [Eine Tontafel aus Ugarit hält um 1400 v. Chr. eine Hymne an Nikkal samt Notation fest](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#hurritische-hymne-nikkal-1400-v-chr) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/hurritische-hymne-nikkal-1400-v-chr.md) Begründung: Über ein Jahrtausend früher steht eine Hymne mit Spielanweisungen auf einer Tontafel aus Ugarit. - [Eine Stele aus Tralleis bewahrt das Lied des Seikilos samt Melodie](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#seikilos-epitaph-150) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/seikilos-epitaph-150.md) Begründung: Auch das Lied des Seikilos ist mit antiker Notenschrift in Stein gemeißelt. Hierher verwiesen von: - [Glockenspiel des Marquis Yi: 65 Glocken mit je zwei Tönen](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#glockenspiel-marquis-yi-zeng-433-v-chr) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/glockenspiel-marquis-yi-zeng-433-v-chr.md) Begründung: Drei Jahrhunderte später schreiben Griechen Melodien mit Zeichen über dem Text auf. #### Eine Stele aus Tralleis bewahrt das Lied des Seikilos samt Melodie musik/seikilos-epitaph-150 · 2. Jahrhundert · belegt · 6 Quellen Volltext: https://footnoted.net/de/musik/eintrag/seikilos-epitaph-150.md Eine Marmorstele aus Tralleis, dem heutigen Aydın, trägt ein kurzes griechisches Lied samt Zeichen für die Tonhöhen. Datiert wird sie ins 2. Jahrhundert oder ins 1. oder 2. Jahrhundert; sie gilt als ältestes vollständig erhaltenes Musikstück. Verweist auf: - [Guido von Arezzo schreibt die Töne um 1025 auf Linien im Terzabstand](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#guido-von-arezzo-micrologus-1025) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/guido-von-arezzo-micrologus-1025.md) Begründung: Guido setzte Buchstaben als Schlüssel an Notenlinien, statt die Töne als Zeichen über den Text zu schreiben. - [Edisons Phonograph gibt im Dezember 1877 eine Stimme wieder](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgenommene-musik/llms.txt#edison-phonograph-1877) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/edison-phonograph-1877.md) Begründung: Bis zum Phonographen ließ sich eine Melodie nur in Zeichen überliefern, wie auf dieser Stele. Hierher verwiesen von: - [Eine Tontafel aus Ugarit hält um 1400 v. Chr. eine Hymne an Nikkal samt Notation fest](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#hurritische-hymne-nikkal-1400-v-chr) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/hurritische-hymne-nikkal-1400-v-chr.md) Begründung: Das Lied des Seikilos gilt als ältestes vollständig erhaltenes Lied; die Hymne an Nikkal ist älter, aber beschädigt. - [Delphische Hymnen stehen 128 v. Chr. mit Noten im Stein](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#delphische-hymnen-128-v-chr) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/delphische-hymnen-128-v-chr.md) Begründung: Auch das Lied des Seikilos ist mit antiker Notenschrift in Stein gemeißelt. - [Die Musica enchiriadis beschreibt im 9. Jahrhundert das mehrstimmige Singen](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#musica-enchiriadis-850) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/musica-enchiriadis-850.md) Begründung: Zwei Tonschriften mit eigenen Zeichen für die Tonhöhe, gut sieben Jahrhunderte auseinander. - [Guido von Arezzo schreibt die Töne um 1025 auf Linien im Terzabstand](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#guido-von-arezzo-micrologus-1025) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/guido-von-arezzo-micrologus-1025.md) Begründung: Fast neunhundert Jahre älter ist die Melodie auf der Seikilos-Stele, notiert mit Zeichen über dem Text statt auf Linien. #### Die Musica enchiriadis beschreibt im 9. Jahrhundert das mehrstimmige Singen musik/musica-enchiriadis-850 · 9. Jahrhundert · belegt · 3 Quellen Volltext: https://footnoted.net/de/musik/eintrag/musica-enchiriadis-850.md Im 9. Jahrhundert entstand die Musica enchiriadis, ein anonymes Lehrbuch mit eigener Tonschrift und Regeln für mehrstimmiges Singen. Wann genau und von wem, ist offen. Verweist auf: - [Guido von Arezzo schreibt die Töne um 1025 auf Linien im Terzabstand](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#guido-von-arezzo-micrologus-1025) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/guido-von-arezzo-micrologus-1025.md) Begründung: Guido kannte die Musica enchiriadis, verwarf aber ihre Dasia-Zeichen zugunsten der Linien. - [Eine Stele aus Tralleis bewahrt das Lied des Seikilos samt Melodie](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#seikilos-epitaph-150) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/seikilos-epitaph-150.md) Begründung: Zwei Tonschriften mit eigenen Zeichen für die Tonhöhe, gut sieben Jahrhunderte auseinander. #### Guido von Arezzo schreibt die Töne um 1025 auf Linien im Terzabstand musik/guido-von-arezzo-micrologus-1025 · 1020er-Jahre · belegt · 7 Quellen Volltext: https://footnoted.net/de/musik/eintrag/guido-von-arezzo-micrologus-1025.md In den 1020er-Jahren beschrieb der Mönch Guido von Arezzo Notenlinien im Terzabstand und benannte sechs Töne nach den Silben ut, re, mi, fa, sol, la. Als Schlüssel dienten Buchstaben. Seine Werke lassen sich nur auf einige Jahre genau datieren. Verweist auf: - [Edisons Phonograph gibt im Dezember 1877 eine Stimme wieder](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgenommene-musik/llms.txt#edison-phonograph-1877) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/edison-phonograph-1877.md) Begründung: Achthundertfünfzig Jahre lang ließ sich Musik nur aufschreiben; mit dem Phonographen wurde sie aufgenommen. - [Eine Stele aus Tralleis bewahrt das Lied des Seikilos samt Melodie](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#seikilos-epitaph-150) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/seikilos-epitaph-150.md) Begründung: Fast neunhundert Jahre älter ist die Melodie auf der Seikilos-Stele, notiert mit Zeichen über dem Text statt auf Linien. Hierher verwiesen von: - [Eine Stele aus Tralleis bewahrt das Lied des Seikilos samt Melodie](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#seikilos-epitaph-150) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/seikilos-epitaph-150.md) Begründung: Guido setzte Buchstaben als Schlüssel an Notenlinien, statt die Töne als Zeichen über den Text zu schreiben. - [Die Musica enchiriadis beschreibt im 9. Jahrhundert das mehrstimmige Singen](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#musica-enchiriadis-850) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/musica-enchiriadis-850.md) Begründung: Guido kannte die Musica enchiriadis, verwarf aber ihre Dasia-Zeichen zugunsten der Linien. - [Petrucci druckt 1501 in Venedig mehrstimmige Musik mit beweglichen Lettern](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#odhecaton-petrucci-1501) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/odhecaton-petrucci-1501.md) Begründung: Petrucci druckte die Notenlinien in einem eigenen Durchgang; das Liniensystem stammt von Guido. - [Edisons Phonograph gibt im Dezember 1877 eine Stimme wieder](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgenommene-musik/llms.txt#edison-phonograph-1877) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/edison-phonograph-1877.md) Begründung: Bis dahin ließ sich Musik nur aufschreiben; die Notenlinien stammen aus dem 11. Jahrhundert. #### Petrucci druckt 1501 in Venedig mehrstimmige Musik mit beweglichen Lettern musik/odhecaton-petrucci-1501 · 15. Mai 1501 · belegt · 4 Quellen Volltext: https://footnoted.net/de/musik/eintrag/odhecaton-petrucci-1501.md Ottaviano Petruccis „Harmonice musices odhecaton A“ ist auf den 15. Mai 1501 datiert und enthielt 96 überwiegend französische Chansons. Nach der Britannica war es die erste mehrstimmige Musik, die mit beweglichen Lettern gedruckt wurde. Verweist auf: - [Guido von Arezzo schreibt die Töne um 1025 auf Linien im Terzabstand](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#guido-von-arezzo-micrologus-1025) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/guido-von-arezzo-micrologus-1025.md) Begründung: Petrucci druckte die Notenlinien in einem eigenen Durchgang; das Liniensystem stammt von Guido. - [Der Mainzer Psalter trägt als erstes Buch sein Druckdatum](https://footnoted.net/de/medien/epoche/epoch-vervielfaeltigung/llms.txt#mainzer-psalter-1457) (Bereich Medien) · [Volltext](https://footnoted.net/de/medien/eintrag/mainzer-psalter-1457.md) Begründung: Auch der Psalter entstand mit Metalllettern in mehreren Farben, 44 Jahre vor dem Odhecaton. ### Thema: Stimmung und Tonsystem #### Glockenspiel des Marquis Yi: 65 Glocken mit je zwei Tönen musik/glockenspiel-marquis-yi-zeng-433-v-chr · 433 v. Chr. · belegt · 6 Quellen · Wikidata Q1196070 Volltext: https://footnoted.net/de/musik/eintrag/glockenspiel-marquis-yi-zeng-433-v-chr.md Um 433 v. Chr. wurde Marquis Yi von Zeng mit einem Glockenspiel aus 65 Bronzeglocken bestattet. Jede Glocke gibt zwei Töne, und ihre Inschriften halten fest, wie in Zeng, Chu und am Hof der Zhou gestimmt wurde. Verweist auf: - [Jiahu-Flöten: fast 9.000 Jahre alt und noch spielbar](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-musik-vor-der-schrift/llms.txt#jiahu-floeten-9000-jahre) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/jiahu-floeten-9000-jahre.md) Begründung: Rund sechs Jahrtausende früher entstand in China die Jiahu-Flöte mit ihrer eigenen Tonfolge. - [Delphische Hymnen stehen 128 v. Chr. mit Noten im Stein](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-aufgeschriebene-musik/llms.txt#delphische-hymnen-128-v-chr) (in dieser Datei) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/delphische-hymnen-128-v-chr.md) Begründung: Drei Jahrhunderte später schreiben Griechen Melodien mit Zeichen über dem Text auf. Hierher verwiesen von: - [Leiern von Ur kommen um 2550 v. Chr. in die Königsgräber](https://footnoted.net/de/musik/epoche/epoch-musik-vor-der-schrift/llms.txt#leiern-von-ur-2550-v-chr) · [Volltext](https://footnoted.net/de/musik/eintrag/leiern-von-ur-2550-v-chr.md) Begründung: Auch dieses Instrument blieb als Grabbeigabe eines Herrschers erhalten. Ende der Datei: 7 Blöcke.