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  "id": "napster-urteil-berufungsgericht-2001",
  "title": "Napster-Urteil: Berufungsgericht verwirft 2001 Fair-Use-Einwand",
  "date": "2001-02-12",
  "summary": "Am 12. Februar 2001 bestätigte ein US-Berufungsgericht die Verfügung gegen die Tauschbörse Napster in Teilen. Den Tausch von Musikdateien wertete es nicht als zulässige Nutzung, verlangte aber, dass die Plattenfirmen ihre Werke melden.",
  "body": "Am 12. Februar 2001 entschied das Bundesberufungsgericht für den neunten Bezirk der USA im Verfahren der Plattenfirmen gegen die Tauschbörse Napster.[^s1][^s3] Kläger waren unter anderem A&M Records, Geffen, Interscope, Sony Music, MCA, Atlantic, Island, Motown und Capitol.[^s1] Sie warfen Napster vor, für die Urheberrechtsverletzungen seiner Nutzer mitverantwortlich zu sein.[^s2] Die einstweilige Verfügung, die Richterin Marilyn Hall Patel im Juli 2000 erlassen hatte, bestätigte das Gericht zum Teil, zum Teil hob es sie auf und verwies die Sache zurück.[^s3][^s1]\n\nÜber Napster suchten Nutzer Musik im MP3-Format auf den Rechnern anderer Nutzer und luden sie herunter.[^s2] Der Student Shawn Fanning hatte das Programm am 1. Juni 1999 veröffentlicht, und am 7. Dezember 1999 klagte der Verband RIAA für die fünf großen Plattenfirmen.[^s4] Als zulässige Nutzung (fair use) führte Napster das Probehören vor dem Kauf an, das Hören eigener CDs von einem anderen Ort aus und die Verbreitung mit Erlaubnis der Künstler.[^s1] Das Gericht ließ die Einschätzung der Vorinstanz stehen, dass der Tausch über Napster keine zulässige Nutzung sei.[^s2] Eigene Aufnahmen an einem anderen Ort zu hören, sei bisher nur dem ursprünglichen Besitzer zugestanden worden, über Napster aber erreichten sie beliebige andere Nutzer.[^s2] Weil Napster konkret von den Verletzungen wusste, half ihm auch das Sony-Urteil des Supreme Court von 1984 kaum.[^s1] Nach den Feststellungen der Vorinstanz waren bis zu 87 Prozent der angebotenen Dateien möglicherweise geschützt.[^s1]\n\nZu weit gefasst sei die Verfügung, weil sie Napster allein die Last auferlege, jedes Kopieren der Werke zu verhindern.[^s1] Die Plattenfirmen mussten Napster ihre Werke und die betroffenen Dateien deshalb erst melden, bevor das Unternehmen den Zugang sperren musste; das eigene System zu überwachen, blieb trotzdem Napsters Aufgabe.[^s1] Bis Patel die Verfügung änderte, durfte der Dienst weiterlaufen.[^s3] Am 1. Juli 2001 stellte Napster den Betrieb ein, und am 3. Juni 2002 beantragte das Unternehmen Gläubigerschutz nach Chapter 11.[^s4] Später kehrte Napster als bezahlter Dienst mit Monatsgebühr zurück.[^s4]",
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      "title": "A&M Records, Inc. v. Napster, Inc., 239 F.3d 1004 (9th Cir. 2001), as amended April 3, 2001",
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      "title": "A&M Records, Inc. v. Napster, Inc., 239 F.3d 1004 (9th Cir. 2001) — Fair Use Index",
      "publisher": "U.S. Copyright Office",
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