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  "id": "lg-muenchen-gema-suno-2026",
  "title": "Das Landgericht München gibt der GEMA gegen den KI-Musikdienst Suno recht",
  "date": "2026-07-31",
  "summary": "Am 31. Juli 2026 gab das Landgericht München I der GEMA gegen Suno überwiegend recht. Sechs bekannte Lieder steckten in den Modellen des KI-Musikdienstes, und die Schranke für Text und Data Mining decke das nicht.",
  "body": "Das Landgericht München I hat den Ansprüchen der GEMA gegen Suno, den Anbieter eines KI-Musikgenerators, auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz überwiegend stattgegeben.[^s1] Das Urteil fiel am Freitag, dem 31. Juli;[^s5] angesetzt war die Verkündung ursprünglich für den 12. Juni.[^s3] Suno muss Auskunft über die Einnahmen aus den Verletzungen geben und Schadensersatz zahlen, dessen Höhe noch offen ist.[^s3][^s4] Die GEMA hatte die Klage im Januar 2025 eingereicht; das Aktenzeichen lautet 42 O 763/25.[^s3]\n\nDas Urteil betrifft sechs bekannte Musikwerke, darunter „Atemlos durch die Nacht“, „Rasputin“ und „Forever Young“.[^s1] Die Liedtexte waren nicht Gegenstand des Verfahrens.[^s1] Nach der Pressemitteilung des Gerichts hatte Suno die Stücke mit Stream-Ripping von YouTube kopiert und dabei den sogenannten Rolling Cipher umgangen.[^s1] Weil die Werke in den Modellen memorisiert seien, liege eine Vervielfältigung nach § 16 UrhG vor, die die Schranke für Text und Data Mining in § 44b UrhG nicht deckt.[^s1] JUVE Patent fasst das so zusammen: Die Werke seien beim Training nicht nur analysiert, sondern in den Modellen in reproduzierbarer Form behalten worden.[^s3]\n\nSuno hatte eingewandt, die beanstandeten Ausgaben gingen auf gezielte, schrittweise verfeinerte Prompts der GEMA zurück.[^s1] Nach der Pressemitteilung enthielten die Prompts keine Vorgaben zu Melodie, Harmonie, Rhythmus oder Arrangement.[^s1] Verantwortlich sei deshalb Suno, nicht die Nutzer.[^s1]\n\nSuno erklärte, es teile die Entscheidung nicht und prüfe alle Möglichkeiten, auch eine Berufung.[^s4] GEMA-Chef Tobias Holzmüller sprach gegenüber Reuters von einem Urteil von weltweiter Bedeutung.[^s4] Für die GEMA ist es der zweite gerichtliche Erfolg gegen einen KI-Anbieter, nach dem Urteil gegen OpenAI im November 2025.[^s2]",
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      "title": "Pressemitteilung 16 vom 31.07.2026: Urteil GEMA gegen SUNO",
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      "title": "GEMA sieht durch Urteil gegen Suno Maßstäbe für internationales Urheberrecht gesetzt",
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      "title": "Munich Regional Court stops Suno using GEMA-protected music",
      "publisher": "JUVE Patent",
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      "title": "German court rules AI music firm Suno broke copyright rules (Reuters)",
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      "title": "Gestohlenes geistiges Eigentum: Deutsches Gericht sieht KI-Musikdienst Suno im Rechtsbruch",
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      "note": "Dieselbe 42. Zivilkammer hatte im November 2025 gegen OpenAI ebenso entschieden: Memorisierung ist Vervielfältigung."
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      "note": "Während Warner Music sich mit Suno auf eine Lizenz einigte, klagte die GEMA weiter."
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      "title": "Warner Music legt den Rechtsstreit mit Suno bei und lizenziert seinen Katalog",
      "note": "Die GEMA klagte gegen Suno weiter und bekam im Juli 2026 recht."
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      "title": "Das Landgericht München verurteilt OpenAI wegen gespeicherter Liedtexte",
      "note": "Im Juli 2026 entschied dieselbe Kammer auch gegen Suno — diesmal über Musik, nicht über Liedtexte."
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