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  "id": "leiern-von-ur-2550-v-chr",
  "title": "Leiern von Ur kommen um 2550 v. Chr. in die Königsgräber",
  "date": "-2549-01-01",
  "summary": "Im Königsfriedhof von Ur im Süden des Irak legte Leonard Woolley Leiern mit Stierköpfen aus Gold, Silber und Lapislazuli frei. Sie stammen aus der Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr.; die Stierkopfleier des Penn Museum ist zum großen Teil eine Rekonstruktion.",
  "body": "Im Jahr 1922 begannen das Penn Museum und das British Museum eine gemeinsame Expedition nach Ur im Süden des Irak.[^s1] Geleitet von Leonard Woolley, dauerte die Grabung bis 1934.[^s2] Woolley legte fast 2.000 Bestattungen frei[^s1][^s4], 16 davon bezeichnete er als Königsgräber.[^s2][^s4] Sie enthielten Werkzeuge, Waffen, Gefäße, Schmuck und Musikinstrumente.[^s2] Die Schichten der Königsgräber sind mit der Radiokarbonmethode auf 2600 bis 2500 v. Chr. datiert.[^s2] Die Stierkopfleier des Penn Museum wird auf etwa 2550 v. Chr. datiert[^s1], die Leier im Irak-Museum auf um 2500 v. Chr.[^s3]\n\nDie Stierkopfleier aus dem Grab PG 789, das Woolley Königsgrab nannte, besteht aus Gold, Silber, Lapislazuli, Muschel, Bitumen und Holz.[^s1] Ihr Stierkopf war beim Fund zerdrückt und verbogen; er wurde neu geformt und bekam einen ganz neuen Schallkörper, weil sich der alte nur als Abdruck im Boden erhalten hatte.[^s2] Gold, Lapislazuli und Muschel des Kopfes sind original, die Einlagen dagegen Gips.[^s2] Wann, wo und von wem diese Restaurierung ausgeführt wurde, ist nicht sicher bekannt.[^s2]\n\nEine der Leiern kam ins Irak-Museum in Bagdad, die übrigen wurden zwischen dem British Museum und dem Penn Museum aufgeteilt.[^s3] Die Bagdader Leier hatte Woolley 1929 in der Großen Todesgrube PG 1237 gefunden.[^s3] Darin lagen 74 sorgfältig angeordnete Tote, bis auf sechs alle Frauen.[^s1] Woolley meinte, das Gefolge habe freiwillig Gift getrunken, um seiner Königin ins Jenseits zu folgen; CT-Aufnahmen am Krankenhaus der University of Pennsylvania stellen das inzwischen infrage.[^s1] Bei den Plünderungen nach dem Sturz Saddam Husseins wurde die Bagdader Leier zwischen dem 10. und 12. April 2003 zerstört, die Plünderer rissen die Gold- und Silberbleche ab.[^s3] Der goldene Originalkopf liegt in der Zentralbank in Bagdad und wird nicht gezeigt.[^s3]",
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      "title": "Iraq's Ancient Past: Rediscovering Ur's Royal Cemetery (Almanac Vol. 56, No. 09)",
      "publisher": "University of Pennsylvania",
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      "title": "Conservation of a Lyre from Ur: A Treatment Review (Virginia Greene, JAIC 42, 2003)",
      "publisher": "American Institute for Conservation",
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      "title": "The Golden Lyre of Ur at the Iraq Museum (Osama Shukir Muhammed Amin)",
      "publisher": "World History Encyclopedia",
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      "title": "Standard of Ur and other objects from the Royal Graves (Senta German)",
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      "note": "Die älteste erhaltene Notenschrift war für ein Saiteninstrument gedacht, wohl eine Leier oder Harfe."
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    "title": "Musik"
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    "title": "Die ersten Instrumente"
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      "note": "Fast zur selben Zeit kommen in Ur Saiteninstrumente in die Königsgräber, auch dort wohl Leier oder Harfe."
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      "title": "Tontrommeln der Jungsteinzeit: an der Elbe mit Fell bespannt",
      "note": "Zur selben Zeit wie die letzten Tontrommeln kommen in Mesopotamien Leiern in die Gräber."
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