--- id: bachmann-preis-schaette-2026 title: Lena Schätte gewinnt 2026 den 50. Ingeborg-Bachmann-Preis date: '2026-06-28' datePrecision: day dateSources: - s2 - s3 - s4 summary: >- Am 28. Juni 2026 gewann Lena Schätte in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis mit ihrem Text „Was wir tragen“. Der Wettbewerb fand zum 50. Mal statt, im Jahr von Bachmanns 100. Geburtstag. themeId: theme-literaturpreise seeAlso: - id: international-booker-taiwan-travelogue-2026 note: >- Ein zweiter Literaturpreis desselben Jahres, sechs Wochen vor Klagenfurt vergeben. verification: verified sources: - key: s1 title: Bachmannpreis 2026 publisher: ORF (Gerald Heidegger) url: https://orf.at/stories/3434475 accessedAt: '2026-10-07' - key: s2 title: >- Ein „Text von existenzieller Wucht“: Lena Schätte gewinnt Bachmann-Preis 2026 publisher: Tiroler Tageszeitung (APA) url: https://www.tt.com/artikel/30937006/ein-text-von-existenzieller-wucht-lena-schaette-gewinnt-bachmann-preis-2026 accessedAt: '2026-10-07' - key: s3 title: >- Ingeborg-Bachmann-Preis 2026: Lena Schätte überzeugt Jury mit Wucht und Unsentimentalität publisher: Berliner Zeitung (Cornelia Geißler) url: https://www.berliner-zeitung.de/article/lena-schaette-gewinnt-ingeborg-bachmann-preis-2026-10143154 accessedAt: '2026-10-07' - key: s4 title: >- 50 Jahre Bachmannpreis: Die erstaunliche Überlebensgeschichte eines Literaturwettstreits publisher: news.at (Susanne Zobl) url: https://www.news.at/menschen/bachmannpreis-2026 accessedAt: '2026-10-07' provenance: origin: recherche model: beschaffer:sonnet createdBy: '/research (Musterlauf: literatur)' reviewedBy: research reviewedAt: '2026-10-07' --- Die deutsche Autorin Lena Schätte gewann am Sonntag, dem 28. Juni 2026, in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis.[^s2][^s3] Der Wettbewerb fand zum 50. Mal statt, und sein erster Lesetag fiel auf den 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann.[^s1][^s4] Schättes Text „Was wir tragen“ erzählt von zwei adipösen Mädchen, die noch zur Schule gehen, und von ihren Problemen.[^s2] Die Autorin wurde 1993 in Lüdenscheid geboren.[^s2] Thomas Strässle, der sie nach Klagenfurt eingeladen hatte, nannte den Text in seiner Laudatio „wichtig und gewichtig“.[^s2] Der Preis der Stadt Klagenfurt war im Jubiläumsjahr auf 30.000 Euro angehoben worden.[^s1][^s2] Noch im Dezember hatten der Stadt nach news.at die 25.000 Euro Preisgeld im Haushalt gefehlt.[^s4] Den Kelag-Preis erhielt Kinga Tóth, den Deutschlandfunk-Preis Ozan Zakariya Keskinkılıç, den 3sat-Preis Magdalena Schrefel; auch der Publikumspreis ging an Schätte.[^s2] Vergeben wurde zum vierten Mal nach einem Punktesystem, und Schätte erhielt 24 Punkte.[^s2] Die Berliner Zeitung beschrieb die Jury als „einmütig wie selten“.[^s3] Vom 24. bis 28. Juni lasen 14 Autorinnen und Autoren im Landesstudio Kärnten vor einer siebenköpfigen Jury.[^s4] Den Vorsitz führte Klaus Kastberger, der angekündigt hatte, nach zwölf Jahren aus der Jury auszuscheiden.[^s1][^s4] Gegen die Texte von Slata Roschal und Caroline Rosales wurde der Vorwurf erhoben, sie seien schon vorab veröffentlicht worden; beide blieben im Wettbewerb.[^s1] Ende der Datei: 4 Quellen.