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  "id": "elamer-pluenderung-ur-2004-v-chr",
  "title": "Elamer plündern Ur 2004 v. Chr. und verschleppen die Nanna-Statue",
  "date": "-2003-01-01",
  "summary": "2004 v. Chr. eroberten die Elamer Ur und führten König Ibbi-Sin gefangen fort, zusammen mit einer Statue des Mondgottes Nanna. Nach vierzig Jahren kam die Statue nach Ur zurück.",
  "body": "2004 v. Chr. eroberten die Elamer Ur, plünderten die Stadt und führten König Ibbi-Suen gefangen nach Elam.[^s4] Mit diesem Einfall endete nach der Überlieferung das Reich der Dritten Dynastie von Ur.[^s5] Stadt und Tempel wurden von den Elamern und ihren Verbündeten aus Mari zerstört und geplündert.[^s2] Mit dem König wurde eine Statue des Mondgottes Nanna fortgeführt, nach Anschan[^s1][^s6]; eine ältere Darstellung nennt Susa.[^s2]\n\nDie Dynastie hatte Ur-Nammu 2112 v. Chr. mit einem Staat um Ur begründet.[^s4] Um 2021 v. Chr., nach Ibbi-Sins Thronbesteigung, besetzte der König von Simaschki Awan und Susa; Ibbi-Sin gewann die Gebiete bis 2017 v. Chr. weitgehend zurück, doch nur für kurze Zeit.[^s1] Er hielt sich 24 Jahre, beherrschte am Ende aber kaum mehr als Ur selbst.[^s4] Tatsächlich ließen sich auf den Trümmern des Reiches die Amoriter nieder, als Erster Išbi-Erra von Isin.[^s5]\n\nDie sumerische Klage über Sumer und Urim lässt Ibbi-Suen in Fesseln nach Elam führen, von wo er nie in seine Stadt zurückkehren sollte.[^s3] Den Mondgott schildert sie nicht als Gefangenen: Nanna verlässt seine Stadt und geht auf fremdem Weg fort aus Urim.[^s3]\n\nDer Kult des Mondgottes überdauerte den Untergang der Stadt, und nach vierzig Jahren wurde die Statue nach Ur zurückgebracht.[^s2] Gimil-ilishu, der zweite König von Isin, holte Nanna einige Jahrzehnte später aus Anschan zurück.[^s1][^s6] Tempel, Turm, Höfe und Heiligtümer bauten die neuen Könige von Isin, Larsa und Uruk nacheinander wieder auf.[^s2]",
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      "title": "The lament for Sumer and Urim (Electronic Text Corpus of Sumerian Literature, t.2.2.3)",
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      "title": "The Empire of Ur-Nammu under His Descendants (Expedition Magazine, 1987)",
      "publisher": "Penn Museum, University of Pennsylvania",
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      "title": "Ur III (Cuneiform Digital Library Initiative, CDLI Wiki)",
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      "title": "RIME 4.01.02.01 composite (P448278), Inschrift Šu-ilišus",
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      "note": "Vier Jahrhunderte später verschleppte ein Eroberer wieder ein Götterbild, die Marduk-Statue aus Babylon."
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      "note": "Auch Schutruk-Nahhunte brachte Bildwerke aus Mesopotamien als Beute nach Elam, nach Susa."
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      "resolution": "Šu-ilišus eigene Inschrift nennt Anšan als den Ort, aus dem er Nanna nach Ur zurückbrachte (s6), ebenso die Encyclopaedia Iranica (s1). Susa nennt nur Legrains Übersicht im Penn-Museum-Bulletin (s2)."
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    "title": "Kunst"
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      "note": "Das Ende der neusumerischen Zeit, etwa ein Jahrhundert nach Gudea."
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      "note": "Rund fünf Jahrhunderte später plünderten die Elamer Ur."
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