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  "id": "yuan-zhongtong-chao-1260",
  "title": "Khubilai Khan gibt 1260 das zhongtong chao aus, Papiergeld mit Silberdeckung",
  "date": "1260-01-01",
  "summary": "Nach seiner Erhebung zum Khan 1260 ließ Khubilai ein an Silber gebundenes Papiergeld ausgeben. Unter den Yuan wurde Papiergeld zum einzigen gesetzlichen Zahlungsmittel; ab 1276 ließ es sich kaum noch, ab 1310 gar nicht mehr in Silber einlösen.",
  "body": "Nachdem Khubilai 1260 Khan des Mongolenreichs geworden war, ließ er ein neues, an Silber gebundenes Papiergeld ausgeben, das zhongtong chao, das die umlaufenden Scheine ersetzen sollte.[^s1] Coşkun und Murzaraimov nennen für 1260 mehrere Ausgaben: im Juli das Tauschgeld chiao-ch’ao und ein Seidengeld, im Oktober eine Silbermünze aus gemustertem Damast.[^s2] Silberreserven deckten nach ihnen das Zhongtong Yuanbaoch’ao, Seidenreserven das chiao-ch’ao.[^s2] Das chiao-ch’ao wurde zurückgezogen, weil die Regierung Silber als Reserve vorzog, und von 1260 an war das Zhongtong Yuanbaoch’ao die wichtigste Banknote.[^s2]\n\nNach Guan, Palma und Wu war die Yuan-Dynastie das erste Regime, das einen Edelmetallstandard einführte und Papiergeld zum einzigen gesetzlichen Zahlungsmittel machte.[^s1] Auch Coşkun und Murzaraimov sehen in ihr das erste Staatswesen, das den Gebrauch von Papiergeld zur Pflicht machte.[^s2] Unter Khubilai ließ sich das Papiergeld zu einem festen Kurs in Silber und Gold tauschen und frei für Steuern verwenden.[^s2] Einheimische wie Fremde mussten mitgebrachtes Edelmetall gegen Papiergeld eintauschen.[^s2] Ausgenommen war nach Guan, Palma und Wu die entlegene Provinz Yunnan, die Kaurimuscheln als Geld benutzte.[^s1] Marco Polo beschrieb, wie es in Khanbalik nach dem Museum der Nationalbank von Belgien in der Münzstätte des Großkhans aus dem Splintholz des Maulbeerbaums hergestellt wurde.[^s3] Zurückweisen durfte es nach seinem Bericht niemand, bei Gefahr für das eigene Leben.[^s3]\n\n1276 wurde das Papiergeld nur noch dem Namen nach in Silber einlösbar, 1310 gar nicht mehr.[^s1] 1287 gab die Regierung ein neues Papiergeld aus, das zhiyuan chao, um dem Wertverlust des zhongtong chao zu begegnen.[^s1][^s2] Die bewusste Abwertung führte zu einem Abschlag von 80 Prozent auf das alte Geld.[^s1] Die Inflation blieb nach Guan, Palma und Wu mäßig, außer in den ersten Jahren der Dynastie und in ihren letzten beiden Jahrzehnten.[^s1]",
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      "title": "The Rise and Fall of Paper Money in Yuan China, 1260–1368 (Guan, Palma, Wu; Discussion Paper EDP-2207)",
      "publisher": "University of Manchester, Economics",
      "url": "https://hummedia.manchester.ac.uk/schools/soss/economics/discussionpapers/EDP-2207.pdf",
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      "title": "Legitimacy and Use of Paper Money During the Reign of Kublai Khan (Coşkun, Murzaraimov)",
      "publisher": "bilig – Journal of Social Sciences of the Turkic World (DergiPark)",
      "url": "https://dergipark.org.tr/tr/download/article-file/6286110",
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      "title": "The banknote, a Chinese invention?",
      "publisher": "Museum der Nationalbank von Belgien",
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      "note": "Zweihundert Jahre früher hatte der Song-Staat in Sichuan die Ausgabe von Papiergeld übernommen."
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      "note": "Die nachfolgende Dynastie versuchte es mit Papiergeld ohne Einlösung, und es verlor seinen Wert schneller."
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    "title": "Geld"
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    "title": "Papier statt Metall"
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      "title": "Die Ming-Dynastie gibt um 1375 das baochao aus, ein Papiergeld ohne Einlösung",
      "note": "Das Papiergeld der Vorgängerdynastie war anfangs an Silber gebunden, das der Ming nie."
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