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  "id": "ming-baochao-1375",
  "title": "Die Ming-Dynastie gibt um 1375 das baochao aus, ein Papiergeld ohne Einlösung",
  "date": "1375-01-01",
  "summary": "Unter dem Hongwu-Kaiser gab der Ming-Staat ab 1375 Scheine aus, die sich nicht in Metall einlösen ließen. Sie verloren rasch an Wert; im 15. Jahrhundert trat ungemünztes Silber an ihre Stelle.",
  "body": "Zwischen 1375 und 1398 ließ der Hongwu-Kaiser, der Gründer der Ming-Dynastie, einen Schein im Wert von einem guan drucken.[^s5] Ein Exemplar aus dem British Museum, das die University of Washington zeigt, ist um 1375 datiert, auf Maulbeerpapier gedruckt und 34,1 mal 22,2 Zentimeter groß.[^s1] Die Aufschrift lautet Da ming tong xing bao chao, „Umlaufender Schatzschein der Großen Ming“, und der Wert ist mit einem guan angegeben, einer Schnur von 1000 Münzen.[^s1][^s7] Jeremy Norman, der selbst ein solches Stück besitzt, nennt es das größte je gedruckte Papiergeld.[^s5]\n\nAls Grund für die Rückkehr zum Papiergeld nennt die University of Washington einen Mangel an Bronze.[^s1] Nach der Hoover Institution versuchten auch die Ming zunächst, ein Papiergeld ohne Metalldeckung einzuführen.[^s3] Der Staat wollte den Wert der Scheine an Münzen binden, doch das blieb nach dem Amsterdamer Kapitel vergeblich, weil sie nicht einlösbar waren.[^s2] Für das baochao gab es nach einer Studie auf arXiv weder eine feste Obergrenze der Ausgabe noch eine klare Reserve.[^s4]\n\nIm 23. Regierungsjahr des Hongwu-Kaisers, 1391, war der Nennwert nach dieser Studie auf ein Viertel des vorgesehenen Werts gefallen.[^s4] Ein Schein, der 1375 einen Nennwert von einem liang Silber hatte, war nach dem Amsterdamer Kapitel bis 1445 weniger als ein Tausendstel liang wert, also weniger als eine Kupfermünze.[^s2] 1428 wurde die Ausgabe neuer Scheine eingestellt.[^s4] Nach Richard von Glahn war das Papiergeld der Ming im frühen fünfzehnten Jahrhundert weitgehend außer Gebrauch, und ungemünztes Silber trat an seine Stelle.[^s3] An anderer Stelle setzt er das Ende auf 1425.[^s6] Das Amsterdamer Kapitel setzt den Zusammenbruch später an, um die Mitte des Jahrhunderts, und nennt Silberimporte als Ersatz.[^s2] Papiergeld wurde in China nach der University of Washington erst in den 1850er Jahren wieder verwendet.[^s1]",
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      "title": "Paper currency, one guan note (Ming era, circa 1375 CE)",
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      "title": "Arbitrage, China, and World Trade in the Early Modern Period (Kapitel)",
      "publisher": "Universiteit van Amsterdam",
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      "title": "The Rise and Demise of Paper Money in Imperial China, 1000–1500",
      "publisher": "Hoover Institution",
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      "title": "Re-examining the social impact of silver monetization in the Ming Dynasty",
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      "title": "Emperor Zhu Yuanzhang Orders the Printing of a One Kuan Note",
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      "title": "The changing significance of Latin American silver in the Chinese economy, 16th–19th centuries (Richard von Glahn)",
      "publisher": "Cambridge University Press, Revista de Historia Económica",
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      "title": "Ming banknote (Text des British Museum)",
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