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  "id": "babbage-tic-tac-toe-maschine-1864",
  "title": "Babbage plant eine Tic-Tac-Toe-Maschine als zahlende Attraktion",
  "date": "1864-01-01",
  "summary": "In seinen 1864 erschienenen Erinnerungen beschreibt Charles Babbage eine Maschine, die Tic-Tac-Toe spielen sollte. Als Schau sollte sie Geld für die Analytical Engine einbringen; er verwarf den Plan, weil er zu viel Zeit gekostet hätte.",
  "body": "1864 erschien Charles Babbages Erinnerungsbuch „Passages from the Life of a Philosopher“.[^s2] Darin beschreibt er, wie er nach der Übersetzung von Menabreas Abhandlung und vielen Zeichnungen der Analytical Engine darüber nachdachte, auf welchem geistigen Weg er zu seinen Ergebnissen gekommen war.[^s1] Als Prüfstein wählte er eine Maschine, die ein Spiel rein geistiger Geschicklichkeit erfolgreich spielen sollte, etwa Tic-Tac-Toe, Dame oder Schach.[^s1] Er begann mit Tic-Tac-Toe, dem einfachsten Spiel, das er kannte und das gewöhnlich kleine Kinder spielen.[^s1] Einen Mechanismus, der einen solchen Automaten führen könnte, skizzierte er nach eigenen Worten leicht.[^s1]\n\nDabei kam ihm der Gedanke, auf diesem Weg das Geld für die Fertigstellung der Analytical Engine zu beschaffen.[^s1] Umgeben von ansprechender Ausstattung könne ein solcher Automat eine beliebte und einträgliche Schau ergeben.[^s1] Er dachte an zwei Kinderfiguren, die gegeneinander spielen, begleitet von einem Lamm und einem Hahn: Das siegreiche Kind sollte klatschen, während der Hahn kräht, das unterlegene weinen, während das Lamm blökt.[^s1] Babbage erkundigte sich nach anderen Schauen und erfuhr, dass eine englische Maschine für lateinische Verse und eine deutsche Sprechmaschine finanziell gescheitert waren, während der kleinwüchsige „General Tom Thumb“ seit Jahren das meiste Geld eingebracht hatte.[^s1] Er verwarf den Plan, weil Bau und Betrieb so viel seiner Zeit kosten würden, dass das Geld zu spät käme, um die Analytical Engine noch fertigzustellen.[^s1]\n\n1819 hatte Babbage zweimal gegen Wolfgang von Kempelens Schachtürken gespielt und beide Partien verloren; er vermutete, dass der Automat nicht „intelligent“, sondern ein aufwendiger Schwindel war.[^s3] IEEE Spectrum vermutet, die Begegnung habe Babbage angeregt, über Maschinen neu nachzudenken, auch wenn es keine technische Verbindung zwischen dem Türken und der Analytical Engine gebe.[^s3] Eine Studie von Samuel Pizelo an der New York University schreibt Babbage zu, am Ende seines Lebens das erste Computerspiel für Tic-Tac-Toe entworfen zu haben.[^s4] Babbage und Ada Lovelace nutzten Überlegungen zu Spielen, um Algorithmen und Vorhersagen zu entwickeln.[^s4]",
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      "title": "Passages from the Life of a Philosopher (Charles Babbage), Kapitel „Games of Skill“",
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      "title": "Play Tic-Tac-Toe with Knuth (Russ Cox)",
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      "title": "Untold History of AI: When Charles Babbage Played Chess With the Original Mechanical Turk (Oscar Schwartz)",
      "publisher": "IEEE Spectrum",
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      "title": "Games like tic-tac-toe paved way for modern computers (nach Pressemitteilung New York University)",
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      "note": "Knapp neunzig Jahre später spielt der EDSAC in Cambridge Tic-Tac-Toe."
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    "title": "Games"
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    "title": "Der Automat als Schaustück"
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      "title": "Maelzel's Chess-Player: Poe will den Schachtürken entlarven",
      "note": "Babbage verlor 1819 zweimal gegen den Türken und zweifelte ebenfalls an seiner Intelligenz."
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      "title": "Vaucansons Flötenspieler: ein Automat spielt 1738 in Paris Flöte",
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  "creditText": "Footnoted — footnoted.net",
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