--- id: kmk-ki-kompetenzrahmen-2026 title: KMK ergänzt Kompetenzrahmen um KI, aber ohne festen Stundenumfang date: '2026-10-16' datePrecision: day dateSources: - s1 - s2 summary: >- Die Bildungsministerkonferenz der Länder erweiterte am 16. Oktober 2026 den Kompetenzrahmen „Bildung in der digitalen Welt“ um KI-bezogene Kompetenzen. Stundenumfang und Jahrgangsstufen legt er nicht fest. themeId: theme-digitale-bildung seeAlso: - area: ai id: eu-ai-act-2024 note: >- Der AI Act verlangt seit Februar 2025 KI-Kompetenz; der Kompetenzrahmen beschreibt, was Schüler davon lernen sollen. verification: partial sources: - key: s1 title: Was Schülerinnen und Schüler im Umgang mit KI können sollen publisher: Kultusministerkonferenz url: https://www.kmk.org/aktuelles/pressearchiv/mitteilung/was-schuelerinnen-und-schueler-im-umgang-mit-ki-koennen-sollen.html accessedAt: '2026-10-25' - key: s2 title: Erlernen von KI-Kompetenzen soll stärker in Bildung verankert werden (epd) publisher: evangelisch.de (epd) url: https://www.evangelisch.de/inhalte/260123/16-10-2026/erlernen-von-ki-kompetenzen-soll-staerker-bildung-verankert-werden accessedAt: '2026-10-25' - key: s3 title: >- Pflichtaufgabe für Schulen: Was Schüler künftig über Künstliche Intelligenz lernen sollen (nach Pressemitteilung Kultusministerkonferenz) publisher: News4teachers url: https://www.news4teachers.de/2026/10/pflichtaufgabe-fuer-schulen-was-schueler-kuenftig-ueber-kuenstliche-intelligenz-lernen-sollen/ accessedAt: '2026-10-25' - key: s4 title: Bildung in der digitalen Welt publisher: Kultusministerkonferenz url: https://www.kmk.org/bildungsministerkonferenz/bildungsthemen/bildung-in-der-digitalen-welt.html accessedAt: '2026-10-25' provenance: origin: recherche model: beschaffer:sonnet createdBy: '/research (Musterlauf: bildung)' reviewedBy: research reviewedAt: '2026-10-25' --- Am 16. Oktober 2026 erweiterte die Bildungsministerkonferenz den Kompetenzrahmen „Bildung in der digitalen Welt“ um KI-bezogene Kompetenzen.[^s1][^s3] Die sechs bestehenden Kompetenzbereiche bleiben erhalten und werden unter dem Blickwinkel der KI erweitert.[^s2] Schülerinnen und Schüler sollen Künstliche Intelligenz verstehen, gezielt und kreativ einsetzen, ihre Ergebnisse kritisch bewerten und Chancen und Risiken einschätzen können.[^s1] Im Mittelpunkt stehen vier Perspektiven: mit KI bewusst umgehen, KI kreativ anwenden, KI gezielt einsetzen und KI aktiv mitgestalten.[^s1][^s2] Dazu gehören etwa der offene Umgang mit Beiträgen, die eine KI erzeugt hat, Datenschutz, ethische Fragen und Deepfakes.[^s2] Die Kultusministerkonferenz hatte 2016 mit der Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ einen gemeinsamen Rahmen für die Digitalisierung im Bildungsbereich geschaffen.[^s4] 2024 stellten die Länder in einer Handlungsempfehlung Maßnahmen zum Umgang mit KI vor.[^s4] Der neue Rahmen lehnt sich eng an das AI-Literacy-Framework von OECD und Europäischer Kommission an.[^s1] Erarbeitet hat ihn die Arbeitsgruppe Künstliche Intelligenz der KMK unter Federführung Nordrhein-Westfalens.[^s1] Zum Rahmen gehören Hilfen für Schulen, darunter 22 Reflexionskarten und ein „KMK-Navigator für KI-Kompetenzen“ im Chatbot AIS.chat, den die Länder gemeinsam betreiben.[^s1] Der Kompetenzrahmen selbst ist schon veröffentlicht; die Hilfen sollen folgen, sobald sie auf Veranstaltungen vorgestellt sind.[^s1] Er beschreibt Anforderungen, legt aber weder einen verbindlichen Stundenumfang noch Jahrgangsstufen fest.[^s3] Zusätzliche Ressourcen und verbindliche Vorgaben für die Qualifizierung der Lehrkräfte enthält der Beschluss nicht.[^s3] Wie die Kompetenzen in den Unterricht kommen, bleibt weitgehend den Ländern und Schulen überlassen.[^s3] Ende der Datei: 4 Quellen.