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  "id": "mcculloch-pitts-neuron-1943",
  "title": "McCulloch und Pitts beschreiben Neuronen 1943 als Logikbausteine",
  "date": "1943-01-01",
  "summary": "Warren McCulloch und Walter Pitts behandeln 1943 Nervenzellen als Alles-oder-nichts-Elemente, deren Netze sich mit Aussagenlogik beschreiben lassen. Der Aufsatz gilt als erstes mathematisches Modell eines neuronalen Netzes.",
  "body": "Warren McCulloch und Walter Pitts veröffentlichten 1943 im fünften Band des Bulletin of Mathematical Biophysics den Aufsatz „A Logical Calculus of the Ideas Immanent in Nervous Activity“.[^s1][^s2] Ihr Grundgedanke: Weil Nervenzellen nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip arbeiten, lassen sich die Vorgänge zwischen ihnen mit Aussagenlogik beschreiben.[^s1] Ein Neuron feuert nach ihrem Modell, wenn innerhalb einer kurzen Frist eine feste Zahl seiner Synapsen erregt ist, unabhängig von seiner früheren Tätigkeit.[^s1] Sie zeigten, dass sich das Verhalten jedes solchen Netzes logisch beschreiben lässt und dass sich umgekehrt zu jedem passenden logischen Ausdruck ein Netz bauen lässt, das sich so verhält.[^s1] Der Aufsatz gilt als erstes mathematisches Modell eines neuronalen Netzes, des McCulloch-Pitts-Neurons.[^s3]\n\nDie Autoren arbeiteten an der Medizinischen Fakultät der University of Illinois und an der University of Chicago.[^s1] McCulloch war Psychiater und Neurophysiologe.[^s2] Pitts war bei Erscheinen 18 Jahre alt und hatte keinen akademischen Abschluss.[^s2] Mit einem Band, Abtastern und passenden Ausgängen könne ein solches Netz genau die Zahlen berechnen, die auch eine Turingmaschine berechnet, schrieben McCulloch und Pitts.[^s1] Einen Beweis dafür legten sie nicht vor, und die Folgerung ist bestritten worden.[^s2]\n\nZunächst fand der Aufsatz wenig Beachtung, bis John von Neumann, Norbert Wiener und andere seine Gedanken aufgriffen.[^s3] In seiner technischen Beschreibung des EDVAC von 1945 setzte von Neumann den Rechner aus logischen Bausteinen zusammen, die er in der Schreibweise von McCulloch und Pitts definierte.[^s2] Auf denselben Aufsatz führt die Philosophie des Geistes sowohl die klassische Vorstellung vom Denken als Rechnen zurück als auch den Konnektionismus, der mit Netzen aus einfachen Einheiten arbeitet.[^s4]\n\nDie Stanford Encyclopedia of Philosophy nennt in ihrem Literaturverzeichnis Band 7.[^s4] Der Kopf des Aufsatzes selbst trägt Band 5.[^s1]",
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      "title": "A Logical Calculus of the Ideas Immanent in Nervous Activity (Bulletin of Mathematical Biophysics, Band 5, 1943)",
      "publisher": "California State University Long Beach (Kopie des Originalaufsatzes)",
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      "title": "A logical calculus of the ideas immanent in nervous activity",
      "publisher": "University of Texas at San Antonio",
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      "title": "McCulloch & Pitts Publish the First Mathematical Model of a Neural Network",
      "publisher": "historyofinformation.com (Jeremy M. Norman)",
      "url": "https://www.historyofinformation.com/detail.php?entryid=782",
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      "title": "Computational Theory of Mind",
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